Ziegenkäserei in Arusha

Update 🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐 Update


2021 - Es geht voran...

Juni 2021

 

Ein echter Meilenstein 💪🏿

 

Patrisia, Rebecca & Elizabeth gehen auf "Safari" (Suaheli: Reise)

 

Letzte Woche Donnerstag war es dann so weit, die Ladies fahren zu Mama Anna, die wir schon 2018 (siehe Bericht weiter unten) getroffen haben, Dafür musste extra ein Mietwagen gebucht werden, denn im Moment sind auch öffentliche Verkehrsmittel in Tansania besser zu meiden, um sich nicht mit Covid-19 anzustecken. Mama Anna hat ihre Käserei am Fuße des Mount Meru und dort fand dann auch das 2tägige erste Käse-Training statt. Ihr könnt Euch vorstellen, dass auch wir ganz schön aufgeregt waren. Es hat jedoch allen viel Spaß gemacht und war für unsere Ladies etwas ganz besonderes. Zum einen ist so eine "Safari" nicht unbedingt üblich und dann noch mit Übernachtung! 

Mai 2021

 

Unsere Ziegen bekommen "Ohrringe"

 

Der Tierarzt hat Patrisia, Rebecca & Elizabeth einen Besuch abgestattet und den Ziegen Ohrmarken verpasst. So können wir sie auch aus der Entfernung auseinanderhalten, denn die Herde ist mittlerweile von 6 auf 19 Ziegen herangewachsen. Das haben die Ladies richtig gut gemacht, finden wir !!!

April 2021

 

 

 

Unser erstes Osterzicklein & der "Neue" zieht ein

 

Was haben unsere zwei Schwangeren gemeinsam? Fressen...und...Fressen...und...Fressen, d.h. immer die Köpfchen im Futtertrog :)  unser einziges pechschwarzes Böcklein versteckt sich gerne im Gras :) 

 

 

Unser äußerst hübscher Bock ist eingezogen. Er hat eine wilde Frisur und ist 9 Monate alt! Wir hoffen, dass er sich schnell eingewöhnt, er hat ja noch kleine Böckchen als Verstärkung unter all dem Ziegen-Weibsgeleut ...

26.02.2021 

 

Wir haben Unterstützung!!!

 


Phil Wiegel, 10 Jahre 

Mats Braun, 10 Jahre


Phil und Mats gehen in die 5b der GEP - Gesamtschule Pulheim-Brauweiler (bei Köln: http://www.gesamtschule-pulheim.de) und haben sich entschieden unser Ziegenkäseprojekt zu unterstützen, in dem sie Pfandflaschen sammeln. Das finden wir ganz außerordentlich toll, zumal sie uns unerwartet schon letztes Jahr Mitte Dezember mit einer Spende von 60 € überrascht haben! Damit haben sie sich natürlich eine Ehren-Mitgliedschaft verdient!!! Super Super*Poa Poa

 

Phil hat unser Projekt zwei weiteren Klassen - natürlich online, wie Ihr unten sehen könnt- vorgestellt und so auf die schwierige Situation der Frauen in Tansania aufmerksam gemacht - gerade auch während der Pandemie, die Tansania auch mit einer zweiten Welle hart trifft im Moment. 

 

 

**Hier seht Ihr Phil vor seinem "Live-Auftritt" und die dazugehörige Präsentation**

 

Ganz schön kreativ 😏📦 :

 

Aus Pappkartons selbstgebastelte Pfandboxen in der Schule und in verschiedenen anderen Läden aufgestellt und ganz nebenbei Gutes getan!

 

Asante sana❤🐐❤danke schön

für so viel Engagement!

 

Nachmachen erlaubt!

 


Download
Pfandflaschenprojekt Mats & Phil.pdf
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**Hier könnt Ihr Phil und Mats auch in Action erleben**


17.02.2021 

 

Wir haben 1.797,62 € Spendengelder erhalten!!!!!! Großartig!!!!!!

 

Dank euch und eurer großzügigen Spenden konnten wir wieder einiges in unserem Projekt in Afrika bewirken.

 

Zunächst hatten die Ziegen einen "Wellnesstag" - sie wurden geduscht und abgesprüht damit sich keine Parasiten in dem Fell festsetzen können, sie bekamen eine Wurmkur und die Hufe wurden geschnitten. Auch Mineralien wie z.B. Lecksteine wurden gekauft.

 

Am Wochenende kommt der Ziegenexperte Ochu zu den Frauen,  sie lernen jedes mal einiges über gesunde und effektive Tierhaltung - dieses mal geht es vor allem um  die Steigerung der Milchproduktion. Wir haben Ochu vor einigen Jahren in Tansania kennen gelernt, er ist ein echter Fachmann.

 

Auch Pat, Rebecca und Elizabeth wurden wieder von dem gespendeten Geld für ihre Arbeit bezahlt. Sie sind froh und stolz, eigenständig Geld zu verdienen und benötigen dies auch dringend für den Alltag. Rebecca z.B. hat 9 Kinder, sie zu ernähren ist harte Arbeit.

 

Die Situation in Bezug auf Corona hat sich in Tansania in den letzten Wochen sehr verschärft. Präsident Magufuli leugnet dies inzwischen nicht mehr, die Menschen haben aber kaum Möglichkeiten sich zu schützen. So kostet eine medizinische Maske vor Ort 3 Euro ....

 

James, der für uns öfter unterwegs ist, kauft von dem gespendeten Geld Masken.

 

Als nächstes lernen die Frauen Seife zu sieden. Diese wird soweit möglich aus regionalen pflanzlichen Ölen und Fetten sowie Schwarztee (wird dort viel angebaut) und später Ziegenmilch/Molke hergestellt. James erkundet zur Zeit alles Notwendige und besorgt die Materialien. Mit kleinen Videos schulen wir die Frauen von Deutschland aus - ein aufwendiger Weg, aber wir können ja zur Zeit leider nicht vor Ort sein.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden .....

 

 

Baadai und Tschüss! 

19.01.2021

Trierischer Volksfreund - Wir sind in der Zeitung !!!

 


2020 - unsere Herde wächst

2020 war für uns alle ein aufregendes und für viele auch ein schwieriges Jahr. Viel Neues hat uns ganz schnell überrollt, manchmal durften wir uns kaum bewegen und viele ungewohnte Herausforderungen haben uns erwartet. Wir haben aber auch vieles gelernt und neue Wege ausprobiert – so auch in unserer Vereinsarbeit. Normalerweise kehren Ilona, Leif und ich im November aus Tansania zurück und haben den Rucksack voll mit Erlebnissen, Eindrücken und Erzählungen vom Ziegenprojekt. Dieses Jahr ist alles anders ……

 

Nachdem wir im November 2019 mit den ersten sechs Ziegen den gerade neu gebauten Stall bezogen haben, ist einiges passiert. Zunächst waren die angeblich trächtigen Ziegen gar nicht trächtig – wir waren ziemlich enttäuscht, konnten das Problem aber im Januar 2020 durch das Ausleihen eines Saan-Ziegenbocks schnell beheben. Patrisia, eine der tatkräftigen Frauen vor Ort konnte uns nach und nach von den Schwangerschaften der Ziegen schreiben. Da Pat – auch Mama Tarimo genannt – Englisch kann und ein Handy finanziert bekam, um den Kontakt zu uns zu halten, bekommen wir mal mehr, mal weniger regelmäßig Informationen von der Lage vor Ort.

 

Zunächst hieß es abwarten und Mama Tarimo finanziell unterstützen: es muss monatlich Zusatzfutter gekauft werden, von Mai bis November (Trockenzeit) Gras, der Tierarzt kommt bei Bedarf, ein Außenstand wurde geplant, die mitarbeitenden Frauen bekommen eine kleine finanzielle Unterstützung und vieles mehr. Ende Juli wurden dann die ersten Zicklein geboren, insgesamt 5 (3x weiblich, 2x männlich) und im Oktober wuchs die Herde dann mit nochmal 5 Zicklein (wieder 3x weiblich, 2x männlich) auf 16 Ziegen insgesamt an.

 

Somit war es Zeit zwei weitere Frauen mit in das Projekt aufzunehmen - inzwischen arbeiten Elizabeth und Rebecca mit. Ein nicht ganz einfacher Prozess für die Frauen, langfristig zu denken (sie leben viel mehr im hier und jetzt als wir) und sich erst einmal eine Grundlage aufzubauen, eine Dokumentation über z.B. die gemolkene Milch und den Ertrag über den Verkauf zu führen und unsere Denkweise zu verstehen.

 

Wir glauben, manchmal finden sie uns ziemlich anstrengend 😉.

 

Die Arbeit an und mit den Ziegen machen sie ganz hervorragend – mit viel Engagement, Herz und Wissen über die Haltung und Zucht von Tieren. Vor Ort unterstützt uns James, so eine Art Vermittler zwischen den Kulturen. Über den Herbst ist nicht nur die Ziegenherde gewachsen, sondern es wurde auch ein Außenstand und ein zweiter Stall gebaut. Momentan ist wieder ein Saanbock bei den Ziegen eingezogen und wahrscheinlich werden Pat, Elisabeth und Rebecca dann im Frühsommer die nächsten Zicklein versorgen. Dann werden auch wieder zwei weitere Frauen in das Projekt einsteigen.

 

Da wir in diesem Jahr nicht nach Arusha fahren konnten, haben wir den Plan, mit der Käserei zu beginnen, verschoben. Sobald möglich, wird Mama Anna eine Schulung mit den Frauen machen und mit ihnen üben, wie Käse hergestellt wird. Mama Anna haben wir vor zwei Jahren besucht (siehe Bericht weiter unten), sie hat eine Kuhmilchkäserei am Fuße des Mount Meru. In der Zwischenzeit verkaufen die Frauen die Ziegenmilch. Ein Teil des Geldes ist ihr Verdienst, ein Teil wird für die Anschaffung von Futter genutzt und ein weiterer Teil wird für die Kooperative gespart. Außerdem planen wir zurzeit, aus der Milch Ziegenseife herzustellen, um die Zeit zu überbrücken bis wir wieder reisen und vor Ort weiterarbeiten können.

 

Seit November findet ihr uns bei betterplace.org und „Meine Hilfe zählt“ des Trierischen Volksfreund und länger auch schon bei Facebook und Instagram. Es gab also vieles zu organisieren und vieles konnte erfolgreich umgesetzt werden. All diese Aktionen konnten wir nur Dank Eurer tätigen Mithilfe und der vielen Spenden umsetzen. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken – asante sana!

 


2019: 6 Ziegen ziehen ein

Es ist vollbracht, wir waren im Rahmen unseres letzten Urlaubs wieder in Arusha und hatten 3 Tage Zeit, um den Stall in Auftrag zu geben und die Ziegen inkl. Futter zu kaufen. Das war sehr ambitioniert, aber wir haben es wie Ihr Euch unten ansehen könnt tätsächlich geschafft. Der Stall wurde umgebaut, d. h, es wurden Holzbretter eingezogen und Futtertröge gebaut sowie eine Rampe und eine Eisentür angebracht. Parallel dazu haben wir den Ziegenzüchter besucht und uns Ziegen ausgesucht, die schwanger sein sollten. Mittlerweile wissen wir, dass nur 2 Ziegen schwanger waren, die anderen werden jetzt bald von einem Bock 4 Wochen besucht, so dass wir davon ausgehen, dass auch diese dann bald trächtig sein werden.  Eine Futtertonne musste her, wir haben dann einfach eine "Mülltonne" im Supermarkt gekauft, es ging ja nur darum, dass das Futter vor Schädlingen geschützt wird. Die Mülltonne haben wir dann erstmal auf unsere Schösse querlegt und mussten halt ein bisschen zusammenrücken. Viel hätte da jedenfalls nicht mehr reingepasst :) Dann mussten wir uns auch um Futter kümmern und einen geeigneten Händler finden, der uns Zusatzfutter für unsre Milchziegen entsprechend mixen konnte. Zum Glück hatten wir einen "Ziegenexperten" aus Deutschland dabei, der uns sagen konnte, was die Ziegen brauchen. Nach 3 vergeblichen Versuchen haben wir endlich einen Händler gefunden und standen dann vor der Herausforderung 300kg Futter auf unseren kleinen Jeep und den Pick up des Ziegenzüchters verteilen zu müssen. Die Mülltonne konnten wir ebenso auf den Pick up umladen, war dann etwas angenehmer auf der Rückbank zu dritt :)  Jedenfalls war der Transport der Ziegen inkl. Futter auf dem Pick up recht abenteuerlich, doch war der Chef höchstpersönlich dafür zuständig, so dass alle Ziegen wohlbehalten und mit gutem Appetit bei Mama Tarimo in ihrem neuen Stall ankamen. Eine Ziege hatte schon ein Zicklein dabei und deshalb kann Mama Tarimo in der Zwischenzeit schon mal etwas Milch melken und verkosten. Sobald die anderen Zicklein geboren werden, gibt es hier weitere Infos. 


2018: Erste Schritte

 

Projektbeschreibung

 

Aufgebaut wird eine Ziegenkäserei im Umland von Arusha, im Norden Tansanias. Auch hier möchten wir armutsbedrohten Frauen eine Perspektive bieten, sich den Lebensunterhalt selbst zu sichern. Es wird eine Frauenkooperative aufgebaut, in der sich Frauen gemeinsam um eine Herde Milchziegen kümmern – melken, hüten, füttern und auch die Aufzucht. Dies soll wie ein Schneeballsystem funktionieren: Zunächst starten 3 Frauen mit 5 Ziegen. Diese sind trächtig, d.h. an erster Stelle stehen die Pflege und das Füttern. Sind die Zicklein geboren geht es an deren Aufzucht bzw. das Melken. Die Zicklein gehören in diesem Stadium weiterhin zur Herde, um diese zu vergrößern. Nur die männlichen Zicklein werden vor der Geschlechtsreife zur Zucht anderer Herdenbesitzer oder an Metzger (schluchz) verkauft.

Saanziegen aus der Gegend in Arusha
Saanziegen aus der Gegend in Arusha

Die Milch wird zum Teil von den mitarbeitenden Frauen für die eigene Familie genutzt, wenn der Ertrag größer wird, wird die Milch verkauft. Sowohl der Gewinn aus dem Verkauf der jungen Böcke, dem Verkauf des Fleisches, als auch aus der Ziegenmilch wird gespart für die Anschaffung weiterer Ziegen.

 

Der nächste Schritt ist die Anschaffung eines Ziegenbocks für die Aufzucht. Somit vergrößert sich die Herde langsam und es kommen immer mehr Frauen zu der Kooperative dazu um die Arbeit kollektiv zu schaffen.

Aufbau der Ziegenkäserei

Sobald die Zicklein auf der Welt sind und sich alles etwas eingespielt hat, wird die Ziegenkäserei in Angriff genommen:

 

Wir haben bereits Kontakt zu Mama Anna, sie betreibt eine kleine Käserei mit Kuhmilch im Gebiet des Mount Meru. Bei einem Besuch im Oktober 2018 konnten wir Mama Anna und ihre Käserei kennen lernen und waren begeistert. 

Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum wir so dick angezogen sind: in der Umgebung rund um Arusha und auch am Mount Meru regnet es sehr viel und kann auch empfindlich kalt werden - so dass wir sogar nachts Wärmflaschen nutzen mussten :)

 

Allerdings haben wir uns sagen lassen, dass es ungewöhnlich frisch war letztes Jahr im Oktober 2018. Wir haben wirklich ganz schön gebibbert, aber so haben wir mal eine ganz andere Facette von Afrika kennengelernt...

Mama Anna beim Nachsalzen (schmieren)
Mama Anna beim Nachsalzen (schmieren)

Schulung der Frauen

Über sie werden dann auch die Frauen unserer Kooperative geschult um Ziegenkäse eigenständig herstellen zu können.

Dieser Ziegenkäse wird teils auf dem Markt verkauft, Ziel ist es allerdings diesen auch an Lodgen und Hotels zu verkaufen.

Vor Ort unterstützt uns unser Freund und Projektkoordinator James, er vermittelt zwischen uns und den Frauen und ist bzw. war uns eine große Hilfe, einen geeigneten Ort für das Halten der Ziegen zu finden. Diese benötigen als Schutz für die Nacht einen Stall, da diese sehr wertvoll sind und Zusatzfutter zur Milchproduktion bekommen müssen.

 

Auf den Fotos rechts seht Ihr uns in Aktion in einem Ziegenkäse-Kurs in Deutschland, das hat ganz viel Spaß gemacht und seither hat Ilona auch schon ein paar Käse zu Hause hergestellt. Wir haben quasi nun auch etwas praktische Erfahrung. Dann haben wir mit Joyce und Veneranda (die beiden betreiben das Restaurant in Arusha) einfach mal vor Ort im Rahmen authentischer Begebenheiten mit einem Liter frischer Kuhmilch einen kleinen Mozzarella produziert. Wir wollten ja auch mal herausfinden, ob unsere Idee überhaupt funktioniert - wir finden er kann sich sehen lassen...

 

Ziel ist es, dass sich die Frauen durch den Verkauf von Käse an umliegende Lodges und Camps eine gesicherte Einnahmequelle erarbeiten, einen Teil der Ziegenmilch für die Ernährung der Kinder/Familie nutzen, die finanzielle Abhängigkeit mindern und ihr Ansehen stärken.

 

 

Die Größenordnung dieses Projektes hat uns dazu veranlasst einen Verein zu gründen, wir möchten damit aber auch zeigen, wie wichtig uns dieses Vorhaben ist.


Was wird benötigt?

 

 

Die Geldspenden werden als Starthilfe benötigt für die Anschaffung von Ziegen, Futter, Fertigstellung des Stalls, Aufwandsentschädigung für Mama Tarimo und James, Ziegenhüter, Miete der Weidefläche, Futterpflanzen und deren Anbau.

 

Perspektivisch für die Käserei wird dann folgendes Equipment vor Ort gekauft: Regale, Arbeitstisch aus Edelstahl, Solaranlage, Kühlschrank, Aircondition, Arbeitsmaterialen wie Gummistiefel/Gummischlappen, Wasserschlauch, Edelstahleimer, Gummihandschuhe, Käseformen, „Werkzeug“ und Messbecher. Für den Transport wären zunächst ein Mofa und eine Kühlbox super. Weitere Kosten entstehen durch die Miete des Arbeitsraums und des Kühlraums.  

 

Die Aufwandsentschädigung für Mama Tarimo und James wird vom Verein gezahlt, bis die Käserei genügend Gewinn abwirft, um sich selbst zu finanzieren.

 

 

Asante sana*Danke schön


"BAMBURI YOUTH MAINz" Fussballteam in Mombasa

2020 ** Corona Jahr

Die Jungs haben uns immer auf dem laufenden gehalten und wir haben mit gefiebert, denn sie haben verschieden Turniere gespielt und sogar den Bamburi League Cup gewonnen 🎉

2019 ** 3. Besuch

2018 ** 2. Besuch

Und hier geht es zum Interview mit dem Kapitän der Mannschaft der "Bamburi Youth Mainz":

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Interview mit Yassir.pdf
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2017 ** 1. Besuch

Dieses „Projekt“ ist eigentlich gar kein Projekt, es hat sich so durch Zufall ergeben, dass wir die Jungs kennengelernt haben. Leif hat über seine Graffiti-Aufträge beim 1. FSV Mainz 05 vor zwei Jahren (2017) einfach mal nachgefragt, ob sie uns für unseren nächsten Afrika-Urlaub ein paar aussortierte 1. FSV Mainz 05 Trikots mitgeben könnten. Wir wissen, dass die Afrikaner auch verrückt nach Fußball sind und sich über Vereinstrikots freuen. Auf unserem Weg zum Meer und nach dem Abstecher auf Ali‘s Shamba sind wir dann noch zu seiner Familie gefahren. Ali kennt dort ein paar Nachbarjungs, die regelmäßig Fußball spielen und quasi eine Mannschaft bilden. So konnten wir die Trikots von 1. FSV Mainz 05 direkt dort übergeben, wo sie gebraucht werden. Letztes Jahr (2018) hatten wir außer weiteren Trikots auch noch Fußbälle dabei, das war dann ein absolutes Highlight. Dieses Jahr (2019) bringen wir noch Fußball-Hosen mit (Danke 1. FSV Mainz 05) und die Jungs organisieren evtl. ein Fußballspiel, damit wir sie mal in Aktion sehen. Wir sind gespannt!

 

 

Was wird benötigt?

 

 

Fußbälle, Vereinstrikots, Fußballhosen und für einen hellhäutigen Spieler aus der Mannschaft Sonnencreme SF 50+

Asante sana*Danke schön


Laptops für St. Josephs PRIMARY SCHOOL in Ukunda

Mit sehr freundlicher Unterstützung von Wolfram Theymann von der Omni-Academy aus Viernheim

Eine Schule in Ukunda, St. Joseph Primary School (in der Nähe von Mombasa / Diani Beach) unterstützen wir mit gebrauchten, aber noch gut funktionsfähigen Laptops. Dort werden in 16 Klassenräumen vom ersten bis zum achten Schuljahr zwischen 25 – 30 Kinder pro Klasse unterrichtet. In Kontakt gekommen sind wir über unsere langjährigen Freunde Ursula und Horst Weidlich, die sich schon lange privat für Schulkinder engagieren und auch bis vor kurzem noch Schulgeld-Sponsorings vermittelt haben. 2018 hat die Schule mit einer kleinen Bücherei einen Lernraum aufgebaut und so konnten wir mit den mitgebrachten Laptops eine „Computerecke“ ergänzen die noch erweitert werden soll.

 

Hier die ausführliche Geschichte und ein tolles Beispiel für ein erfolgreiches Projekt, wenn sich mehrere private Initiativen zusammentun:

 

https://omni-academy.org/projekte/ein-lernraum-in-ukunda-kenia/

 

Was wird benötigt?

Vor allem Laptops, Handys und Ersatzakkus,

aufgrund des Staubs und der Hitze in Afrika ist der Lebenszyklus kürzer

als bei uns in Europa. 

 

 

Asante sana*Danke schön